Staatspreis tritt an Stelle des Bundeswettbewerbes
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend wird künftig die Bundessieger mit einem Staatspreis auszeichnen. Der Staatspreis wird wie der bisherige Bundeswettbewerb auf den bewährten Landeswettbewerben «Frauen- und Familienfreundlichster Betrieb» aufbauen. Damit erfährt der Bundeswettbewerb nach 10 Jahren seines Bestehens eine besondere Aufwertung, gleichermaßen werden dadurch die Landeswettbewerbe unterstützt und gestärkt. Da die erste Staatspreisverleihung bereits für das Frühjahr 2010 vorgesehen ist, findet im Jahr 2009 kein Bundeswettbewerb mehr statt. Alle Organisator/innen der Landeswettbewerbe werden unmittelbar über die detaillierten Modalitäten informiert, sobald diese endgültig feststehen (August/September 2009).
Der Bundeswettbewerb "Frauen- und familienfreundlichster Betrieb" basiert auf den Wettbewerben der Bundesländer, in denen bereits seit einigen Jahren die frauen- und familienfreundlichsten Unternehmen des jeweiligen Bundeslandes ermittelt werden. Aus den Gewinnern dieser Wettbewerbe werden von einer ExpertInnenjury unter Vorsitz des Bundes die Bundessieger ermittelt. Unternehmer, die am Wettbewerb der bundesweit frauen- und familienfreundlichsten Unternehmen teilnehmen wollen, müssen daher zuerst am Wettbewerb ihres Bundeslandes teilnehmen und dabei ausgezeichnet werden.
Mit dem Bundeswettbewerb "Frauen- und familienfreundlichster Betrieb" werden jene Unternehmen öffentlichkeitswirksam prämieren, die in einem ganz wesentlichen Handlungsfeld erfolgreich waren: In der Herstellung von Rahmenbedingungen, die es Frauen und Männern mit Familie ermöglichen, berufliche Chancen zu nützen.
Der erstmals 1999 durchgeführte Bundeswettbewerb "Frauen- und familienfreundlichster Betrieb" versteht sich als Anreiz, um Unternehmen, die eigeninitiativ frauen- und familienfreundliche Maßnahmen ergreifen, durch eine staatliche Auszeichnung zu unterstützen und ihr Engagement zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Förderung der Chancengleichheit anzuerkennen.